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Unsere Hausgeschichte


Haus Kataster Nr. 6/5
Dr. med. vet. Broger Johann Baptist Albert war seinerzeit
Landesfähnrich, Nationalrat und später Landammann.
An der Hauptgasse, früher zum "Storchen" genannt


Handwechsel und Besitzer
  • 1746, Meister Anton Haas, Storchenwirt. Er ist am 25. Juli 1777 noch Inhaber des Hauses.
  • Das Verzeichnis der Sebastiansbruderschaft erwähnt 1789 Meister "Johann Anton Gschleipfter, Weinschenk" als Besitzer.
  • Das Haus wird am 2. Oktober 1800 von Elisabetha Grunder erworben um 1'200 Gulden und 1 Louisdor, und jedem Rind 10 Louisdors.
  • Am 20. Wintermonat 1814 wird als Besitzer genannt: Anton Joseph Fuchs, der es am 13. April 1818 für 1'200 Gulden an seinen Stiefsohn Johann Anton Schläpfer verkauft.
  • Schläpfer verkauft das Haus am 7. April 1847 an seinen Schwager Josef Anton Broger, Leutnant, um 2'033 Gulden.
  • Das Feuerschaubuch meldet zum Jahre 1849, 4. Juni, dass die Feuerschaukommission sich besammelt habe, um den "Storchen" zu besichtigen. Der Inhaber war Willens, das Haus niederzureissen und ein neues Haus laut vorliegendem Plan zu bauen. - Der Hausinhaber war damals Landesbauherr, welches Amt er bereits schon 1841-1847 versehen hatte und 1849 wiederum übernahm, bis er 1861 zurücktrat. Unter seiner Leitung wurden vier Brücken, dabei die nahe Sitterbrücke, das Kanzleigebäude und damalige Postgebäude, ein neues Schulhaus und das zweite Kaplaneihaus aufgeführt. In den 30 Jahren seiner Amtstätigkeit war er 12 davon Kirchenpfleger.
  • Das Haus ging am 15. März 1861 mit dem Geschäft an den Sohn Josef Anton Broger über, um den Preis von 16'800.- Franken. Der Inhaber versah im Jahr 1873-1874 das Amt des neu eingeführten Gerichtspräsidenten.
  • Am 21. September 1882 wurde das Haus an dessen Söhne Joh. Baptist und Albert Broger verkauft. Preis: 25'000.- Franken. Ersterer erwarb das Haus zum Ganzeigentum 1885, am 16. Juli. Der Inhaber diente 1900 bis 1903 dem Bezirk Appenzell als Bezirksrichter, dem Lande 1904-1916 und 1922-1926 als Landesbauherr, 1903-1904 als Landesfähnrich. Lange Jahre gehörte er dem Kirchenrat an und war ein Hauptförderer des Kollegiums St.Antonius und des neuen Klosterbaues.
  • 1893 wurde in Appenzell von Dr. Tischhauser im Hause Hauptgasse 8 die Merkur-Drogerie eingerichtet. Nach 1895 wurde das Geschäft in das Haus "Salesis" am Postplatz verlegt.
  • 1919 wurde die Merkur-Drogerie von den zwei Schwestern Gertrud und Mina Büchler übernommen.
  • Am 1. Januar 1938 übernahm Alfred Wild Senior die Merkur-Drogerie, die er zusammen mit seiner Frau Rosmarie während 45 Jahren bis 30. September 1983 führte.
  • Am 1. Oktober 1983 hat Alfred Wild Junior die elterliche Drogerie übernommen und zur Apotheke ausgeweitet und das Geschäftsdomizil vom Postplatz an die Hauptgasse 5 verlegt.
  • Auf den 1. Januar 2012 wurde die Apotheke Wild von Frau Karin Schmidt übernommen und an bestehender Adresse weitergeführt.

 
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